Die Fachschaft Philosophie - Wettbewerbe
Essaywettbewerb 2010
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Der ausgezeichnete Essay von Lena zum Thema II
II Nicht die Dichter, sondern die Schachspieler werden verrückt; Mathematiker verlieren den Verstand und Bank-Kassierer; aber schaffende Künstler selten. Ich gedenke keineswegs die Logik anzugreifen, ich sage nur, dass die Gefahr des Verrücktwerdens in der Logik liegt und nicht in der Fantasie.
( Chesterton, G.K.: Orthodoxy (1908). Zit. nach: Cohen, Martin: 99 philosophische Rätsel. München 2005, S. 240-241)
Lena Funke
Stufe 12
„Nicht die Dichter, sondern die Schachspieler werden verrückt; Mathematiker verlieren den Verstand und Bank-Kassierer; aber schaffende Künstler selten. Ich gedenke keineswegs die Logik anzugreifen, ich sage nur, dass die Gefahr des Verrücktwerdens in der Logik liegt und nicht in der Fantasie."
G. K. Chesterton
„Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." 1
Ist es nicht seltsam, dass ein so bedeutender, allseits respektierter und bewunderter Wissenschaftler wie Albert Einstein sein revolutionäres Wissen infrage stellt, indem er es der Fantasie unterordnet? Diese Fantasie, welche doch von gebildeten, intellektuellen Menschen so oft belächelt wird, da selbst Kinder, welche noch nicht von der weise und überlegen machenden Frucht der Erkenntnis gekostet haben, die Fähigkeit besitzen, sich fantastische Welten vorzustellen, soll nun dem hart erarbeiteten Wissen überlegen sein?! Die Logik, welche laut Ansicht vieler Philosophen doch den entscheidenen Unterschied zur Tierwelt darstellt, soll nun auf einmal als Gefahr angesehen werden, den Menschen verrückt machen zu können. Interessanter Gedanke. Als ein Mensch, der vor nicht langer Zeit noch ein fantasievolles Kind gewesen ist, scheine ich dem Zitat von Chesterton zunächst vorbehaltlos zuzustimmen. Als philosophiebegeisterte Naturwissenschaftlerin jedoch weniger. Versuchen wir, uns dieser Fragestellung mithilfe einer zunächst ver-rückten, da nicht augenscheinlich mit der Thematik in Verbindung zu bringenden fantasievollen Geschichte eines Kindes, wie es jeder einmal war, zu nähern, um dann darauf folgend mithilfe der daraus gewonnenen Erkenntnisse auf eine Antwort auf die von Chesterton indirekt aufgeworfene Frage schließen zu können.
Eines kalten Winterabends um punktgenau sechs Uhr kam ein kleines Mädchen zur Welt, wurde in eine seltsam komplexe, wie es schien unbegreifbare und unfassbare Welt hineingeboren, wie schon unzählige Menschen vor seiner Zeit. Doch das Mädchen machte sich nichts daraus. Es lebte die ersten – genau gezählt – dreizehn Jahre seines Lebens in einem lachenden, weinenden, unbeschwerten Schlaf, dem neugierigen, unwissenden Schlaf der Kindheit. Man könnte es vergleichen mit der Nacht, die auf seine Geburt folgte, dreizehn Stunden warm einhüllende Dunkelheit, seichte Träume, ein Verharren und Verweilen in der Gegenwart. Doch – sagen wir, es ist sieben Uhr morgens – wie bei jedem Kind schon seit Jahrtausenden die Zeit der sogenannten Pubertät anbricht, so geht jeden Morgen, und an diesem speziellen Wintermorgen um sieben Uhr, die Sonne auf. Zuerst schickt sie einige Vorboten: Farben, leuchtend angestrahlte Wolken. Ein Poet, ein schaffender Künstler, könnte ihre Schönheit in romantischen Worten beschreiben, ein Wissenschaftler hingegen könnte die ellipsenförmige Krümmung des Sonnenbildes erklären, ihre rot leuchtenden Farben und die Größe in verwirrendem Kontrast zu der runden, kleinen, gelben Sonne, die des Tages auf die Erde niederbrennt. Doch dies wird jemanden, der zum ersten Mal das Licht der Sonne erblickt, weniger interessieren. Wie alle unbekannten Phänomene mag ein solch bedeutender Anblick zuerst Gefühle im Betrachter verursachen, Staunen, Bewunderung, Angst, Faszination; so wie ein Kind vor dem Beginn der Erkenntnis in einer gegenwärtigen Welt voller Emotionen lebt, denkt und fühlt. Der Poet, der Künstler, fasst in Worte und Bilder, was er in diesem Augenblick wahrnimmt; mit seinem Auge, jedoch auch mit seinem Herzen.
Das Kind wird es in diesem Augenblick genauso tun, jedoch wird die Zeit kommen, in der es nicht mehr betrachtet und annimmt, sondern beginnt zu fragen. Und hier ist der Mathematiker in seinem Element, denn er kann nicht nur staunen, sondern auch berechnen und damit Erklärungen geben. Die Logik ist schon ein hilfreiches Phänomen im kleinen Gehirn des Menschen. Sie durchleuchtet die Welt mit ihrem eigenen Licht, ob die Sonne nun scheint oder nicht.
So könnte es sein, dass dieses orientierungslose und fragende Kind aufbricht auf eine lange Reise der Erkenntnissuche und auf dieser Reise unvermeidlich den logisch denkenden Menschen über den Weg läuft. Die Antwort auf Fragen, zu denen es im Allgemeinen keine allgemeine Antwort gibt, wurde von den Philosophen definiert als Erkenntnis, welche eine Antwort ist, auf die diese äußerst stolz sind. Jedoch kommt es des öfteren vor, dass im Leben dieser Menschen der Zeitpunkt eintritt, welcher Goethes Faust mit den Worten „Habe nun, ach, Philosophie, Justiererei und Medizin, und leider auch Theologie! Durchaus studiert, mit heißem Bemühn. Da steh ich nun, ich armer Tor! Und bin so klug als wie zuvor..." 2 beschreibt.
Da stellt sich das zum Philosophen gewordene Kind die Frage, was „des Pudels Kern" 2 denn nun wirklich ist.
Was zum Beispiel fasst die Sprache der Mathematik in Zahlen und Formeln? Was fasst die Sprache des Alltags in Worte? Und welche dieser beiden Sprachen ist der Schlüssel, das bessere Mittel zur ersehnten Erkenntnis?
Die Mathematik ist ein komplexes, kompliziertes Gedankengebäude, formuliert in Gesetzmäßigkeiten, Beweisen, Formeln, Regeln, Zahlen. Doch was versucht die Mathematik auszudrücken, und ist ihr Inhalt für das Leben und Verstehen des Menschen wirklich von Relevanz? Dass mein Alter sechzehn Jahre beträgt, ist einzig und allein eine mathematische Definition. Auf die Frage, was dies denn genau bedeutet, könnte man antworten: Das sind 384 Monate, genau wie 5.844 Tage (in der Annahme, dass vier Schaltjahre vorhanden waren), welche 140.160 Stunden beinhalten, 8.409.600 Minuten, 504.576.000 Sekunden. Natürlich plus die wenigen Tage, die seit dem Geburtstag vergangen sind. Ist diese Aussage relevant für mein Wissen, hat diese Definition Einfluss auf mein Denken? Etwa die Hälfte dieser Zeit verbrachte ich im Schlaf; sind diese Sekunden genau so relevant wie die übrigen? Von den ersten Jahren meines Lebens sind nur wenige Erinnerungen übrig, außerdem prägte sich meine Bewusstheit erst in den letzten Jahren aus. „Wenn man mit dem Mädchen, das man liebt, zwei Stunden zusammensitzt, denkt man, es ist nur eine Minute; wenn man aber nur eine Minute auf einem heißen Ofen sitzt, denkt man, es sind zwei Stunden - das ist die Relativität." 1, um wieder Einstein zu zitieren. Oder anders ausgedrückt: „Zeit ist Leben. Und das Leben wohnt im Herzen." 3, wie Michael Ende es beschrieb. Alles Empfinden des Menschen ist verknüpft mit seinen Emotionen. Aus diesem Grund ist es unmöglich, die Welt einzig und allein mit der Logik erfassen zu wollen. Schon Aristoteles erklärte, dass die „Glückseligkeit das vollkommene und selbstgenügsame Gut [...] und das Endziel des Handelns" 4 sei, woraus folgt, dass jegliche Entscheidung allein in Anbetracht des daraus resultierenden Glücks gefällt wird. Somit wäre das Glück als Emotion der wichtigste Faktor im Leben des Menschen. Da stellt sich nun die Frage, ob Chestertons Aussage über Schachspieler, Bank-Kassierer, Mathematiker und auf der anderen Seite schaffende Künstler, berechtigt ist. Wenn der Sinn und das Ziel im Leben des Menschen sich auf eine Emotion bezieht, scheint es zuerst befremdlich, sein Leben einer emotionslosen Thematik, wie Mathematik oder Schach, zu widmen.
Letztendlich ist es nur eine Frage, die das Leben eines Menschen in den Wahnsinn treiben kann: Warum. Auf die Frage „Warum?" gibt es keine allgemein gültige Antwort, sehen wir einmal von religiösen Lösungen ab. Der Mathematiker und Naturwissenschaftler (und auch der Philosoph) versucht, die Frage zu vereinfachen und das „Warum?" in ein „Wie?" umzuformen. Er versucht mithilfe der Logik die Welt zu erfassen, jedoch stößt er unumgänglich an Grenzen. Denn wie Kant erklärte, können „die Dinge an sich" 5 dem Menschen „niemals bekannt werden" 5, da diese Dinge „uns affizieren, (jedoch) wir ihnen nicht nähertreten, und was sie an sich sind, niemals wissen können." 5. Jedoch scheint es in der „Natur" des Menschen zu liegen, begreifen und verstehen zu wollen.
Was ich als kleiner Mensch zu begreifen glaube, ist, dass im Leben und Denken des Menschen beides vonnöten ist: die Logik und die Fantasie. Nehmen wir als Beispiel einen Künstler, der in seiner Kunst blüht und aufgeht, von Kreativität erfüllt ist. Verliert er nicht nach und nach den Bezug zur Wirklichkeit, wenn er beginnt, in seiner Fantasie-Welt zu leben und die Realität aus den Augen zu verlieren? Die Beispiele von verrückten Künstlern sind zahllos. Jedoch scheint die Anzahl von ent- und verrückten Mathematikern größer zu sein, denn auch sie abstrahieren die Welt und können – falls extrem in dieser Richtung ausgeprägt – in ihrer realitätsfernen Gedankenwelt keinen Zugang mehr zur Realität finden. Um den wahren Kern des Verrücktwerdens aufzudecken, ist es natürlich auch vonnöten, diesen Ausdruck zu analysieren, zumal die Sprache ein äußerst ungenaues Konstrukt sein kann, welches des öfteren zu Missverständnissen bei der Interpretation des Gesagten oder Geschriebenen führt. Verrückt werden. Wohin verrückt sich der Geist des Menschen, welcher als verrückt angesehen wird? Das kleine Kind, welches mit einem Holzstück am Ohr telefoniert oder selbst-"gebackene" Sandkuchen isst, wird von den wenigsten Umstehenden als verrückt angesehen; ein Erwachsener hingegen, welcher dasselbe tut, erntet erschrockene, angewiderte Blicke und könnte durchaus für verrückt gehalten werden. Bei dem Kind spricht man von der kindlichen Fantasie, welche dieses zwar aus der realen Welt verrückt, was jedoch nicht als bedenklich gilt. Verrückt sich ein bewusst denkender Mensch jedoch aus der Realität in die Fantasie, wird ihm, falls er Glück hat, ein Platz in der örtlichen Psychiatrie angeboten. Dies scheint in meinen Augen ein wenig ungewöhnlich und seltsam; falls jemand anderer Meinung ist, wünsche ich eine logische oder auch fantasievolle Erklärung. Natürlich liegt diese auf der Hand, da ein Kind unbeschwert und verantwortungslos handeln darf, ein Erwachsener sich jedoch um sich selbst sorgen muss und hierbei die Fantasie als nicht zielfördernd, produktiv, sinnvoll u.ä. angesehen wird. Die Logik scheint somit ein Mittel des Erwachsenen zu sein, sein Leben und die damit verbundene Welt zu verknüpfen, zu durchschauen und somit auch zu beherrschen. Rousseau kritisiert diese denkende Haltung des Menschen als „entartet" 6, was vor allem seine Kritik an der damaligen französischen Gesellschaft zum Ausdruck bringen soll, jedoch auch einen leicht veränderten Aufruf von „Zurück zur Natur!" 6 bis hin zu „Zurück zur Denkweise des Kindes" darstellen könnte. Denn diese rationale Art und Weise, die Welt zu betrachten, ist für Kinder nicht notwendig und wird durch die Fantasie ersetzt, welche wiederum Erwachsene zu ver-rücken scheint. Nun stellt sich mir wegen Chestertons Zitat die Frage, welche Sorte der Ver-rückung der anderen vorzuziehen sei. Chesterton vertritt klar die Meinung, dass die Logik zwar notwendig sei, jedoch den denkenden, erwachsenen Menschen eher verrückt mache als die Fantasie. Chesterton spricht damit natürlich die extremen Fälle an, welche allein mit der Logik die Welt zu erklären versuchen, um mit ihrer Hilfe nicht nur die „Wie"-Frage, sondern auch die „Warum"-Frage zu beantworten.
Seine Meinung könnte man mithilfe der Religion und des damit verbundenen Glaubens des Menschen unterstreichen. Es scheint ein großer Trost für die Menschen zu sein, etwas nicht logisch Erklärbares zu glauben und dessen Wahrhaftigkeit zu vertrauen, ohne jedoch sich mit der Vernunft diesem Thema genähert zu haben. Der Mensch, der sich rein vernunftsorientiert mit der eigenen Sterblichkeit befasst oder nach dem allgemein gesuchten „Sinn des Lebens" fragt, steht oft vor einem großen Fragezeichen, einem Abgrund, dem er entkommen möchte. „Ich denke sehr oft an den Tod. Und dann verdränge ich den Gedanken, sonst würde ich immer nur rumrennen und schreien 'Oh mein Gott, ich bin sterblich!'" 7, erzählte der Atheist Woody Allen vor einigen Tagen in einem Interview und offenbart hiermit das bedeutendste Problem der Logik. Die Fantasie ist immerzu verknüpft mit Emotionen, welche die Logik absichtlich versucht, außen vor zu halten, da Logiker oftmals der Meinung sind, Gefühle würden objektive Logik zu einer subjektiven machen. Der gläubige Mensch ist vielleicht mit dem fantasievollen Kind zu vergleichen, einem nun erwachsen gewordenen Kind, welches sich nach der damaligen Unbeschwertheit und Verantwortungsübernahme der Eltern sehnt und sich deshalb einen beschützenden Gott schafft. Der Atheist dagegen scheint jedoch zu viele rationale Gründe zu sehen, welche gegen die Existenz Gottes sprechen, und fühlt sich in seiner Vernunft und Erkenntnis den Gläubigen überlegen. „Wo du schon glaubst, da denke ich noch!" 8, lästern sie, von ihrer Überlegenheit überzeugt, welches ihnen hilft, mit der Tatsache fertig zu werden, dass sie nicht unter dem warmen Schutz eines Gottes stehen.
Viele logisch orientierte Menschen argumentieren auf diese Art und Weise. Darunter auch die meisten Philosophen. „Ich denke, also bin ich" 9 und viele andere berühmte philosophische Zitate lassen auf die Reinheit und Überlegenheit der menschlichen Vernunft schließen, auch schon Jahrtausende vor Descartes' Zeiten. Die Philosophen scheinen überzeugt davon zu sein, dass sie in der Vernunft eine unantastbare, subjektive Instanz gefunden haben. Obwohl Kant dies in seiner „Kritik der reinen Vernunft" zu widerlegen versucht, ist die Hierarchie immer noch deutlich vorhanden, denn selbst Freud stellt die Triebe einem moralischen „Über-Ich" gegenüber 10, welches schon im Ausdruck deutlich den niederen Trieben und Gefühlen über-legen zu sein scheint. Somit ist das Zitat von Chesterton jedem vernünftigen Philosophen ein Dorn im Auge, so wagt er es doch, in der wunderbaren Logik eine Gefahr zu sehen. Das kleine Kind, sowie auch das kleine Kind in mir, wollen Chesterton Recht geben. Jedoch werden aus den kleinen Kindern zwangsläufig – so wie die erkenntnis- und lichtspendende Sonne jeden Morgen aufgeht – große Kinder und schließlich auch Erwachsene, welche in einer mathematischen, politischen, rationalen Welt leben und zurecht kommen müssen. Die Fantasie gibt dieser neuen Welt ein wenig Farbe, jedoch ist ein Versinken und ein sich selbst in eine fantastische Welt Ver-rücken für einen Erwachsenen, der sein Leben in der heutigen Gesellschaft meistern will, nicht förderlich. Die Logik scheint notwendiger zu sein, jedoch auch sie hat ihre Grenzen, und wie Terry Pratchett es mit Humor und einer Prise Ernst über eines seiner Bücher schrieb: „Ich möchte hier betonen, dass dieses Buch keineswegs verrückt ist. Eine solche Bezeichnung trifft nur auf verkalkte Mathematiker zu, die Geometrie mit Lebensfreude verwechseln." 11, so möchte ich hier betonen, dass das von den Menschen angestrebte Glück zwar mithilfe der Logik ergründbar ist, welche jedoch nicht allein den Weg dorthin darstellt.
Abschließend ist nur noch zu sagen, dass der Mensch, um sich nicht zu ver-rücken, die Logik sowie die Fantasie notwendigerweise braucht. Die Logik, um die Welt zu verstehen und in ihr zurecht zu kommen – und die Fantasie, um sich von diesem Wissen nicht verrückt machen zu lassen.
Zitate:
1: Albert Einstein, Zitate, gefunden unter http://zitate.net/albert%20einstein.html
2: Johann Wolfgang Goethe, „Faust. Der Tragödie Erster Teil."
3: Michael Ende, „Momo"
4: Aristoteles, „Die Nikomachische Ethik"
5: Immanuel Kant, „Kritik der reinen Vernunft"
6: Jean-Jaques Rousseau, „Emil oder Über die Erziehung"
7: Interview mit Woody Allen, gedruckt in der „Prisma"
8: Robert Ludwig, Spruchgedicht „Zu dem Adler sprach die Taube..."
9: René Descartes, „Meditationes de prima philosophia"
10: Sigmund Freud, vgl. „Das Ich und das Es"
11: Terry Pratchett, „Das Erbe des Zauberers", Vorwort
Kopf: Name der Verfasserin, des Verfassers
Die Jahrgangsstufe
Name der zuständigen Lehrkraft
Schul- und Privatadresse (möglichst per e-mail)
Am Ende Erklärung
Ich versichere, dass ich die Arbeit selbstständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen benutzt habe und alle Entlehnungen als solche gekennzeichnet habe. (Unterschrift)
Umfang
maximal vier Seiten ( Times New Roman, Größe 12, drei Zentimeter Rand, einzeilig geschrieben) / maschinengeschrieben Seiten mit Heftklammer versehen
Kriterien der Bewertung
1) Relevanz für das Essaythema : Suchen sie nach philosophischen Positionen, aber auch nach Erfahrungen aus Ihrem Leben oder Ihren Lektüren. Vermeiden Sie es, Wissen auszubreiten, das sich nicht auf das Thema bezieht. Sie können die Fragestellung akzentuieren oder einengen; erläutern Sie das bitte in der Einleitung!
2) Philosophisches Verständnis des Themas: Wenn Sie die Positionen von Philosophen wiedergeben, nützen Sie diese für die Entwicklung Ihrer eigenen Gedanken.
3) und 5) Argumentative Überzeugungskraft / Originalität: Im Unterschied zu einem wissenschaftlichen Aufsatz und einer Facharbeit ist ein Essay kürzer und formal freier; insofern kann es dafür keine Richtlinien geben. Er kann durchaus subjektiv sein und (Denk-) Anstoß erregen. Eine bloße Artikulation genügt allerdings nicht.
4) Kohärenz (innere Stimmigkeit)
Erfolgreiche Essays formulieren meist mit klaren Begriffen eine klare These zum vorgegeben Zitat. Sie werden Ihre Leser vor allem mit klugen Argumenten überzeugen. Mit Beispielen können Sie für Anschaulichkeit sorgen.. Es kann helfen, Alternativpositionen darzulegen; Sie dürfen sie dann aber auch polemisch angreifen.