Die Eine-Welt-AG
Besuch aus aller Welt 2011 „B e s u c h a u s a l l e r W e l t“ in der Marienschule Was hat der Klimawandel mit dem Verlust von Sprachen zu tun? Was haben alte Völker uns voraus? Wer sind die Adivasi aus Indien? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigen sich seit Wochen 35 Schülerinnen des Kunstgrundkurses bei Frau Lüdtke Jüdefeld und die Mädchen der Eine Welt AG unter Leitung von Frau Ellmann innerhalb des internationalen Umweltprojektes um.welt der Arbeitsstelle Weltbilder aus Münster. Der rapide Verlust der Biologischen und Kulturellen Vielfalt gehört angesichts des globalen Klimawandels zu den derzeit größten Herausforderungen der Menschheit. Deswegen setzen sich SchülerInnen aus unterschiedlichen Teilen Deutschlands gemeinsam mit VertreterInnen indigener Kulturen aus drei Kontinenten mit dem Thema auseinander. „Aus aller Welt“ wird in diesem Projekt altes Wissen gesammelt und auf Problemlösungen für Klimaschutz untersucht. Die Marienschule erwartet dazu zusammen mit dem Kardinal-von-Galen Gymnasium in Hiltrup im Juni/Juli Besuch von Adivasi aus dem Distrikt Madhya Pradesh / Indien. Die zum Projekt um.welt gehörige Ausstellung stellt acht ZeitZeugen aus Namibia, Sibirien und Deutschland vor (demnächst ergänzt durch ZeitZeugen aus Indien). In einer akustischen Installation stellen diese „Besucher aus aller Welt“ die Folgen und Wirkungen des Klimawandels auf ihr Leben vor. Sie erzählen vom Verlust der Biologischen und Kulturellen Vielfalt. Am 15.06.2011 wurde im Foyer der Marienschule die Ausstellung um.welt von der Projektleiterin Elisabeth Marie Mars und der Schulleitung eröffnet. Sie kann dort bis zum 08.07. 2011 von Mo.-Do. , 8.00 Uhr – 16.00 Uhr besucht werden. „Unsere traditionelle Kultur hat nichts mit Naturschutz zu tun, sondern sie beruht auf der Wahrnehmung von der Natur, dass diese ein großes Haus ist, in dem man lebt. Die Erde ist unser Zuhause und wenn man von einem Ort zum nächsten zieht, dann ist unser Zuhause alles, was drum herum ist. In der Natur und der Kultur ist das genetische Gedächtnis der Menschheit verborgen und wenn die zerstört werden, verlieren wir alles.“ Elena T. Fedotova, stell. Direktorin der Schule in Kazym/Sibirien (ZeitZeugin)
„Schütze die Vielfalt, die dich am Leben hält." (Pina Rauschke, beteiligte Schülerin)
Das Projekt um.welt wird getragen von dem Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. (VNB, Hannover), der Arbeitsstelle Weltbilder e.V. (Münster) und Bildung trifft Entwicklung - Regionale Bildungsstelle Nord (Göttingen) Mehr Informationen: http://www.projekt-um-welt.de
REZEPT Save-Earth-Cake Zutaten: 1 Ziel 500 gr Wille 200 gr Achtung 100 gr Zuwendung 6 St. Fantasie 100 gr Haltung 100 % Herz 2 TL Mut 1 Prise Begeisterung 200 ml Tatendrang Zubereitung Man sammle 500 gr frischen Willen und gebe direkt die 100 gr Zuwendung dazu. Die Masse gut vermischen und zu einer Einheit verrühren. Das Ziel wird mit viel Fingerspitzengefühl untergehoben. Fünf Minuten warten. Geduld ist hier das A und O. Sie wirkt als Treibmittel. Das Basisgemisch ist nun fertig für die weitere Zubereitung. Man suche 200 gr Achtung, schäle diese und nutze die reinen Kerne. Danach bestäube man diese mit einer Prise Begeisterung. Zur Erwärmung 10 Minuten in die Sonne stellen. Nun gieße man 200 ml Tatendrang in den Teig und lasse diesen quellen und reifen, bis der oberste Rand erreicht ist. Die von der Sonne erwärmten Kerne werden zusätzlich in 2 TL Mut gebadet und kräftig mit 100 gr Haltung verrührt. Die 6 Stück Fantasie werden jetzt in den Teig gegeben und feurig geschlagen. Anschließend die 200 gr Achtung beifügen und mit einem Deckel verschließen. Mit aller Kraft schütteln, bis alle Talente gut vereint sind und dann den Deckel öffnen. Zum Schluss noch einmal in die Sonne stellen, bis Sie das Gefühl haben, dass der Teig gut aufgegangen ist. Um den Geschmack einzigartig zu machen, bitte mit 100 % Herz backen. Wenn Sie meinen, dass alles richtig ist, dann den Kuchen an die Welt verteilen. Augen schließen und auf der Zunge zergehen lassen. Schmecken Sie auch 1000% Liebe? Anna Geldermann, Münster, 18 Jahre
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