Mapathon am Institut für Geoinformatik

Schülerinnen der Kurse Informatik-EF und Erdkunde-Bili-Q1 helfen bei der Kartierung von Krisengebieten

Der Auftakt zum zweiten Mapathons fand am 12. Februar im Hörsaal des Instituts für Geoinformatik statt. Dort hatten wir zuerst, gemeinsam mit rund 100 Schüler:innen verschiedener Münsteraner Schulen, die Gelegenheit, einem spannenden Vortrag von Prof. Dr. Risse über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz zu zuhören.
Außerdem präsentierte Dr. M.C. Chipofya von der Universität Enschede einen informativen Beitrag zum Thema Landrechte. Das Geoinformatikstudium wurde uns auch vorgestellt und die Bedeutung dieses Fachbereichs für aktuelle gesellschaftliche und technologische Entwicklungen betont.

Danach haben wir uns mit der OpenStreetMap beschäftigt und durften darin selbst aktiv werden. Aber wofür ist das Programm eigentlich gut?
OpenStreetMap stellt kostenlos Kartendaten für tausende Menschen zur Verfügung. Das ist besonders hilfreich in Krisengebiete, damit Menschen besser geholfen werden kann, da es von diesen Orten meist keine Karten gibt. Diese Karten werden von einer Vielzahl von „Mappern“ erstellt, die Daten von Wegen, Flüssen, Gebäuden etc. erfassen. Wir durften selbst zu Mappern werden und kartierten Häuser von Satellitenbildern, vor einem starken Wirbelsturm auf der Insel Sumatra in Indonesien. Kartieren bedeutet in unserem Fall, die Gebäude auf den Satellitenbildern zu markieren.

Am Ende des Tages waren wir alle unheimlich fasziniert davon, wieviel wir als Schule in nur 2 Stunden erreichen konnten. Durch das Kartieren halfen wir den Einsatzleuten in dem Krisengebiet Sumatra sich besser zu orientieren, da dort noch keine aktuellen Karten vorlagen. Somit hat uns dieser Tag nicht nur darüber aufgeklärt, was im Geoinformatik Institut thematisiert wird, sondern hat uns auch ermöglicht, einen wertvollen Beitrag zu leisten.

Ein sehr gelungener Tag!

von Maya, Amelie und Helena

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