Schulseelsorge

Die Schulseelsorge in der Marienschule versteht Schule nicht einfach als Ort der Wissensvermittlung, sondern auch als Lebensort des Glaubens.

Ihr besonderer Auftrag besteht darin, die Mädchen im Schulalltag zu begleiten auf ihrem Weg zu einem Leben in christlicher und sozialer Verantwortung. 

Unser Anliegen ist es
 

  • die Frage nach Gott offen zu halten,
  • den christlichen Glauben kennenzulernen,
  • Orte zu schaffen für Erfahrungen mit Gebet und Liturgie und
  • das eigene Leben und den eigenen Glauben zu reflektieren

 

Durch unterschiedliche Angebote kommen die Schülerinnen mit religiösem Leben in Berührung und können ihr Leben und Glauben reflektieren.

In persönlichen Gesprächen können individuelle Fragen und Anliegen vertieft werden.

 

Die einzelnen Angebote sorgen für eine Unterbrechung des Schulalltags.

Neben der Möglichkeit, persönliche Anliegen im Einzelgespräch zu klären, gibt es feste Formen für die Schulseelsorge.

 

Schulseelsorgerin ist Frau Claudia Wonka.

Gottesdienste

Eucharistiefeiern und Wortgottesdienst

  • Im Religionsunterricht bereiten die Schülerinnen Gottesdienste zu den besonderen Ereignissen im Schuljahr und zu den geprägten Zeiten im Kirchenjahr vor.
  • Viermal im Jahr feiern die Schülerinnen einer Jahrgangsstufe einen Gottesdienst in der Krypta der Antoniuskirche, der von den Religionskursen vorbereitet wurde.

Kreative Auszeiten und Impulse

Während der Mittagspausen stehen für die Schülerinnen der Jahrgangsstufen 6 und 7 kreative Auszeiten im Meditationsraum "Die Arche" zur Verfügung.

Die Schülerinnen finden Entspannung durch wechselseitige geleitete Massagen sowie Phantasie- und Traumreisen

TrO in den Jahrgängen 8 und Q2

Tage religiöser Orientierung in den Jahrgangsstufen 8 und Q2 auf der Jugendburg Gemen

TrO gehören seit vielen Jahren zum Programm unserer Schule und finden in den Jahrgangsstufen 8 und Q2 statt. Sie bieten den Schülerinnen Freiraum, außerhalb des Schulalltags Fragen der eigenen Lebensorientierung und Sinnfindung zur Sprache zu bringen. Im Mittelpunkt stehen die Themen, die sich aus dem Alter, den Lebenssituationen und Lebenserfahrungen der Schülerinnen ergeben.

Gestaltung der geprägten Zeiten

Die Schulseelsorge kümmert sich um die Gestaltung der sogenannten geprägten Zeiten. Es gibt Aktionen und Impulse in der Advents- und Fastenzeit sowie das Adventssingen der 5. Klassen.

Projekte

 „Gottesdienst erleben und verstehen“

Die Schulseelsorge ist beteiligt an dieser Unterrichtsreihe, die in der 5. Jahrgangsstufe im Rahmen des Religionsunterrichts durchgeführt wird. Die Schülerinnen haben die Möglichkeit, den Kirchenraum zu erkunden und sich intensiv mit dem Thema Gottesdienst (Ablauf, Gestaltung) auseinanderzusetzen.  

Sozialpraktikum „Compassion“

Das zweiwöchige Sozialpraktikum bietet den Schülerinnen die Möglichkeit, gewohnte Wege zu verlassen und Fremdes zu entdecken. In verschiedenen Einrichtungen begegnen sie Menschen, die ausgegrenzt, benachteiligt oder aus anderen Gründen unter schwierigen Bedingungen leben müssen (z.B. Bahnhofsmission, Flüchtlingshilfe, Altenheim, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung).

Es ist uns ein Anliegen, dass unsere Schülerinnen im direkten Kontakt mit Menschen andere Lebensumstände begreifen, den Blick weiten und eine Sensibilität für die Sorgen und Nöte anderer entwickeln.

„Liebe – Partnerschaft – Sexualität“

Die Schulseelsorge begleitet die Mädchen auch auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Dazu gehört sehr wesentlich auch die Fähigkeit, sich auf partnerschaftliche Beziehungen angemessen einzulassen. Auch die Fragen zur Entwicklung der Sexualität spielen eine wichtige Rolle. Ein Tag zu „Liebe – Partnerschaft – Sexualität“ in der 9. Jahrgangsstufe bietet Impulse und Gespräche, in denen die Schülerinnen ihre Einstellung und Haltung reflektieren können angesichts der Werte, die der christliche Glaube für diese Fragen anbietet.

Ziel des Tages ist es auch, bei den Schülerinnen das Wissen über Beziehungsfragen und das Bewusstsein für die Wichtigkeit einer verantwortungsbewussten und selbstbestimmten und achtsamen Sexualität in Beziehung zu fördern.