Schule, damit jede ihr Ziel erreicht

Die Marienschule Münster als katholische Mädchenschule in freier Trägerschaft legt besonderen Wert darauf, dass Schule nicht nur als Ort des Lernens verstanden wird, sondern auf der Basis des christlichen Menschenbildes als Lebensraum erfahrbar wird, in dem sich die Persönlichkeit jeder einzelnen Schülerin durch geeignete Lehr- und Lernkonzepte entwickeln kann. Jede einzelne Schülerin als eine einmalige Persönlichkeit verdient Förderung und Begleitung zur Entfaltung ihres individuellen Potenzials. Diese Überzeugung ist Grundlage des pädagogischen Handelns und zielt darauf ab, dass gleichzeitig mit Wissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten auch Werthaltungen, Einstellungen und Erfahrungen im Umfeld des sozialen Lernens innerhalb der Schule vermittelt werden. Erziehung, die zu solcher Bildung führt, ist Aufforderung zur Selbstständigkeit. Gemeint ist damit, dass die Schülerinnen lernen, gewissenhaft zu urteilen, eigenverantwortlich zu entscheiden und zu handeln. Sie sollen ermutigt werden zu Lebensentwürfen, in denen die Verantwortung für das Zusammenleben mit anderen, für die Welt und gegenüber Gott Platz hat. So werden sie befähigt zur aktiven Teilnahme an gesellschaftlichen Prozessen und kulturellen Herausforderungen und an deren Weiterentwicklung. Diese Ziele erfordern eine Lernbegleitung und Beratung, die sich am jeweiligen Bedarf der einzelnen Schülerin orientiert.

Dies kann nicht von einzelnen Lehrerinnen und Lehrern allein erreicht werden, es setzt vielmehr die gute und enge Zusammenarbeit von Schülerinnen, Lehrerkollegium und Elternschaft voraus.

Die Marienschule Münster ist eine besondere Angebotsschule:
 

  1. Sie ist Mädchenschule. Anders als in koedukativen Schulen kann die Marienschule ohne Vorbehalt und mühelos den besonderen Bedürfnissen von Mädchen entsprechen.
     
  2. Sie bietet den Schülerinnen an, nach ihren individuellen Neigungen Schwerpunkte zu setzen, nämlich den Start:
    • im „Bilingualen Profil“ (deutsch-englisch) oder
    • im „MNU-Profil“ Mensch-Natur-Umwelt mit dem Schwerpunkt eines durch Werkstattunterricht ergänzten Faches Naturwissenschaften in der Erprobungsstufe
       
  3. Beide Profile können mit dem weiteren Schwerpunkt MusikPRAXIS verknüpft werden. Schülerinnen der Stufen 5 und 6 erlernen im Musikunterricht im Klassenverband das Spielen eines Blasinstruments (Bläserklasse) oder nehmen an der Chorklasse teil. Der Unterricht im Fach Musik wird daher klassenübergreifend differenziert.
     
  4. Als Lebensraum realisiert sich die Schule u. a. durch eine gesicherte Übermittagsbetreuung, durch ein vielfältiges AG-Angebot außerhalb des Unterrichts, durch religiöse Angebote der Schulseelsorge, durch ein vielfältiges kulturelles Angebot mit theaterbetonter Ausrichtung, durch eine kompetente Beratungskultur, durch den Einbezug außerschulischer Institutionen und Partner.