Geschichte

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Geschichte an der Marienschule – ein lebendiges Fach

Geschichte begegnet uns in unserem Alltag nahezu überall – sei es in historischen Gebäuden, im Kino oder in Romanen. Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ermöglicht es uns, uns umgebende historische Strukturen zu verstehen und in ihrer Komplexität zu erfassen. Im Geschichtsunterricht erwerben unsere Schülerinnen daher nicht nur Einsichten in relevante Ereignisse und Zusammenhänge, sondern auch zentrale methodische Kompetenzen, um sich selbständig und kritisch mit historischen sowie gegenwärtigen Fragestellungen auseinanderzusetzen.

Im Geschichtsunterricht wird deutlich, dass unsere demokratische Gesellschaft historisch bedingt ist und auch heute einer aktiven Weiterentwicklung bedarf. Damit leistet das Fach einen zentralen Beitrag zur politischen Bildung, indem unsere Schülerinnen zur verantwortungsvollen gesellschaftlichen Teilhabe befähigt werden. Sie lernen, zukünftigen Herausforderungen kompetent und reflektiert zu begegnen.

Der Geschichtsunterricht an der Marienschule zeichnet sich durch starke Anbindung an die Lebenswelt der Schülerinnen aus. Daher arbeiten wir intensiv mit außerschulischen Lernorten zusammen und unterstützen Projekte, die Eigenständigkeit und kritisches Denken fördern.

 

Geschichte im bilingualen Profil – in English, please!

Der bilinguale Sachfachunterricht bereitet unsere Schülerinnen in besonderem Maße auf die kulturellen und sprachlichen Gegebenheiten eines zusammenwachsenden Europas vor. Im bilingualen Profil der Marienschule wird Geschichte ab der Jahrgangsstufe 9 in der englischen Sprache unterrichtet und verpflichtend von den Schülerinnen belegt. Indem Englisch zur Arbeitssprache wird und die Perspektiven der englischen Bezugsräume besondere Berücksichtigung finden, wird eine Intensivierung fremdsprachlichen und interkulturellen Lernens erzielt.

Ab der Oberstufe kann Geschichte neben den weiteren Sachfächern Biologie und Erdkunde auf Englisch fortgeführt und als drittes oder viertes Abiturfach gewählt werden.

 

Fachschaftsvorsitzende:

Bettina Jandt

Alexa Polreich


Projekte + Aktuelles

Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Der von der Körber-Stiftung ausgeschriebene, historische Forschungswettbewerb unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten findet alle zwei Jahre statt. Im Rahmen wechselnder Themen gehen Kinder und Jugendliche in ihrer unmittelbaren Umgebung und Familie auf Spurensuche, stellen eigene Fragen und erforschen so Geschichte.

Der Geschichtswettbewerb fördert eine Vielzahl der im Geschichtsunterricht angebahnten Kompetenzen und weckt Motivation für das Fach. Die Marienschule nimmt seit vielen Jahren regelmäßig und mit großem Erfolg teil. Viele unserer Schülerinnen konnten bereits zahlreiche Preise auf Landes- und Bundesebene gewinnen und haben mit ihren Arbeiten zur Erforschung der Stadtgeschichte Münsters beigetragen. Regelmäßig befindet sich die Marienschule unter den bundesbesten Schulen.

Die gesamte Fachschaft engagiert sich für den Geschichtswettbewerb und betreut die Teilnehmerinnen im Rahmen von Forderkursen, unterstützt durch Lehramtsstudierende der WWU.

Bildungspartnerschaft mit dem Stadtarchiv Münster

Das Stadtarchiv Münster bietet als „Gedächtnis der Stadt“ Geschichte zum Anfassen. Bereits seit 2012 besteht daher eine Bildungspartnerschaft zwischen der Marienschule und der Einrichtung. Kurz nach Einsetzen des Geschichtsunterrichts in den Jahrgangsstufen 5/6 lernen die Schülerinnen das Stadtarchiv und die Arbeitsweisen der historischen Forschung kennen – und zwar an verschiedenen spannenden Stationen vor Ort.

Auch im weiteren Verlauf des Geschichtsunterrichts finden regelmäßige Besuche unserer Klassen und Kurse im Stadtarchiv statt, wo zu Unterrichtsinhalten oder auch im Rahmen des Geschichtswettbewerbs geforscht wird.

Teilnehmerinnen des Geschichtswettbewerbs auf Dankeschön-Ausflug

Raphaela Gläseker und Livia Mesch freuen sich über ihre Landespreise beim Geschichtswettbewerb

Hippies, Flower Power, Friedensdemos – Schlagworte, wenn wir an die 1960er Jahre denken. Aber ist das wirklich alles?