Literatur

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Was sind Literaturkurse?

 

Literaturkurse der gymnasialen Oberstufe bieten eine ergänzende Wahloption zu den Fächern Kunst oder Musik und sind dem sprachlich-literarisch-künstlerischen Aufgabenfeld zugeordnet. Demnach leisten Literaturkurse einen wesentlichen Beitrag zur Wahrnehmung, Gestaltung und Reflexion der Vielgestaltigkeit kultureller Lebenswirklichkeit.

 

Der Schwerpunkt der fachlichen Arbeit liegt im gestalterischen, kreativen Umgang mit Texten, nicht in einer - wie häufig im Deutschunterricht verlangten - analytischen Auseinandersetzung mit ihnen. Ausgegangen wird von einem erweiterten Textbegriff, der mündliche, schriftsprachliche und mediale Gestaltungsformen inkludiert. Aus dem erweiterten Textbegriff leitet sich auch ein erweitertes Literaturverständnis her, das der Kursbezeichnung zugrunde liegt. Daher gliedert sich der Kurs, in dem vorwiegen in Projekten gearbeitet wird, in die Bereiche „Schreiben“, „Theater“ und „Medien“ und bildet durch seine Prozess- und Produktorientierung eine unverzichtbare Ergänzung zum Regelunterricht. Ferner wird durch die Projektarbeit ein hohes Maß an selbstständigen Arbeitsformen eröffnet, die zu problem- und prozessbezogenen Denken und Handeln verleiten.

 

Einen hohen Stellenwert kommt dem Präsentieren der Ergebnisse zu. Hier werden ästhetisch überzeugende und funktional angemessene Produkte zusammengeführt und nicht nur der Schulöffentlichkeit publik gemacht.

 

 

Wie ist der Unterricht strukturiert?

 

Da der gesamte Kurs am Unterrichtsprozess von der Planung bis zur Präsentation beteiligt ist, ist das Ergebnis stets offen. Es beginnt mit einem Brainstorming der Teilnehmer, indem Vereinbarungen über das Wie (Aufführung, Lesung, Ausstellung, Film, Talkshow u. v. m.) und das Was (Thema, Interessen, Motive, Wünsche) getroffen werden. Fortan arbeitet der Kurs gemeinsam an der zu realisierenden Projektidee.

 

 

Ansprechpartnerin ist Frau Scherler.


Projekte + Aktuelles

Welches aktuelle Projekt gibt es?

Märchenparodien

 

Die jetzige Q1 des Paulinums und der Marienschule arbeiten mit Hochdruck und Kreativität an einer nicht ganz ernstzunehmenden Neuauflage der Märchen der Gebrüder Grimm. Namentlich geht es um Märchensatiren mit lustigen und sozialkritischen Elementen der Märchen Rapunzel, Aschenputtel, Dornröschen sowie Hänsel und Gretel. Entstehen wird ein lustiger und doch zauberhafter Märchenabend am 25. Mai. 2019 um 20 Uhr in der Aula der Marienschule Münster.

 

Wir freuen uns auf zahlreiche Zuschauer!

Welche Projekte wurden bereits realisiert?

Werther in der deutschen Literatur

 

Lange ist es her, dass Goethes Werther erschienen ist, wir haben mit fünf Kurzfilmen gezeigt, dass die Themen, die Goethes Zeitgenossen interessiert haben, auch heute noch aktuell und für zukünftige Schülergenerationen von Bedeutung sind (und dabei ging es nicht nur um eine unerfüllte Liebe)

 

 

Ronja Räubertochter

 

Die aufmüpfige Räubertochter von Astrid Lindgren hat nicht nur die jüngeren Zuschauer begeistert, sondern war für alle Altersklassen durch brillante schauspielerische Leistung und ein aufwendig gestaltetes Bühnenbild ein großer Erfolg.

 

 

Wiener Kaffeehaus Literatur

In Kooperation mit Studierenden der WWU-Münster wurde nicht nur theoretisch ergründet, was die Wiener Kaffeehausliteratur ausmacht, sondern auch praktisch erprobt. Alle Ergebnisse wurden nach einem Jahr intensiver Zusammenarbeit im Cafe Milagro öffentlichkeitswirksam der präsentiert. Entstanden ist ein bunter Abend mit Texten, Filmen, Hörbeispielen, Lesungen und natürlich einer echten Wiener Melange.

 

 

Rom - Die ewige Stadt in der Literatur

 

Viel ist über diese Stadt geschrieben worden und auch heute fasziniert sie nicht nur Schriftsteller und Filmemacher. Auch zur Vorbereitung auf die anstehende Kursfahrt der Stufe nach Rom, gestalteten Schülerinnen einen bunten Abend über die Stadt und ihre Geschichte gestern und heute.

 

 

Tiere in der deutschen Literatur

 

In Zusammenarbeit mit dem Zoo Münster beobachtete der Kurs, wie sich Tiere im Sozialgefüge verhalten, welche Nahrung sie aufnehmen, wie sie Aussehen. Anschließend erstellten sie eine Projektmappe und bereiteten einen Zoorundgang vor, auf dem erfahren konnte, wie sich Tiere biologisch Verhalten und was Autoren bewegt hat diese Eigenschaften in ihrer Literatur zu verändern. Dabei wurden texte wie Franz Kafka Die Verwandlung ebenso besprochen wie die sozialkritische Konstruktion der Biene Maja.

 

The Breakfastclub 2.0

 

Der erste Kooperationskurs mit dem Paulinum hat gleich zwei Varianten des legendären Stückes gespielt. Im Ersten Akt wurde das Original der 80iger Jahre in der kuscheligen Studiobühne der Marienschule aufgeführt, es folgte nach einer Pause die von Schülern geschriebene Neuauflage und ein Ende, indem beide Erzählstränge zusammengeführt wurden.


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