Der Erprobungsstufe, die die Klasse 5 und 6 umfasst, kommt eine hohe pädagogische Bedeutung zu. Die Schülerinnen bringen Erfahrungen und Fertigkeiten aus der Grundschule mit, an denen angeknüpft wird, bevor diese vertieft, ergänzt oder auch revidiert und neu geprägt werden. Um dem Sinn der Erprobungsstufe gerecht zu werden und eine kontinuierliche Entwicklung zu ermöglichen, gibt es keine Versetzung von der Klasse 5 in die Klasse 6.
Unser Konzept in der Erprobungsstufe sieht vor, die Schülerinnen allmählich mit den Anforderungen und Methoden des Gymnasiums vertraut zu machen, damit die Mädchen sich von Anfang an in unserer Schule wohlfühlen. Die Schülerinnen werden durch ein Klassenlehrerteam betreut und arbeiten in Unterrichtseinheiten von 90 Minuten. Sie erleben, dass Lernen Spaß und Freude macht, dass wir ihre Aktivitäten, Begabungen und auch ihre Kreativität begrüßen, dass sie von Beginn an die Marienschule als Lern- und Lebensraum annehmen. Neben den geltenden Richtlinien für die einzelnen Fächer eines Gymnasiums wollen wir zu den Schülerinnen aus verschiedenen Perspektiven Brücken schlagen. Dabei ist der Blick immer auf die individuellen Lernvoraussetzungen gerichtet und stärkenorientiert gedacht.
Für Fragen und Beratung steht Ihnen unsere Erprobungsstufenkoordinatorin Frau Claudia Keßelmann gern zur Verfügung.
Telefon: 0251-289180
Bevor die potenziellen Schülerinnen auf die Marienschule gehen, sollen sie die Schule, die Lehrerinnen und Lehrer und ihre neuen Mitschülerinnen bereits kennenlernen, damit sie frühzeitig Vertrauen fassen. Es soll ihnen Halt und Orientierung geboten werden, die sie benötigen, um sich in ihrer neuen Umgebung wohl zu fühlen.
Alle potenziellen Schülerinnen:
Die Marienschule will die sozialen Fähigkeiten der Schülerinnen stärken, damit sie auch Konfliktsituationen im Alltag ohne Angst begegnen und für Probleme, die entstehen, Lösungen finden. Im Politikunterricht der Klasse 5, der von einem Mitglied des Klassenleitungsteams erteilt wird, gibt es, wie auch in den einzelnen Fächern, die Möglichkeiten, in unterschiedlichen Sozialformen eine angemessene Gesprächskultur und Konfliktlösestrategien zu entwickeln.
Das Lions Quest-Programm als Bestandteil des Politikunterrichts unterstützt das Klassenleitungsteam. Sich gegenseitig wertzuschätzen, sich mit Respekt zu begegnen, sich fair und tolerant auseinander zu setzen und sich gerecht und gewaltfrei zu verhalten, fördert das soziale Klima in der Klasse im besonderen Maße und führt dazu, dass die Klassengemeinschaft gestärkt und ein verantwortliches Miteinander erlebt werden kann, was für das gemeinsame Lernen in der Klasse sehr förderlich ist.
Klassenübergreifende Aktionen, die die Teamfähigkeit stärken und die Schulkultur prägen, tragen in entscheidendem Maße zu einem guten Schulklima bei. Hierzu zählen: